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Pepe Danquart drehte von 1968 bis 1974 seine
ersten Super-8-Filme. 1977 war er Mitbegründer der Medienwerkstatt
Freiburg (MWF). Es entstanden 1978 bis 1991 in diesem Filmkollektiv
mehr als 30 Dokumentarfilme, an denen er sich als Autor, Regisseur
und Produzent beteiligte u. a. »Paßt bloß auf«
(1980), »Geisterfahrer - Eine utopische Kolportage«
(1985), die zahlreiche Auszeichnungen auf Internationalen Festivals
bekamen. Für »Schwarzfahrer« (1994) erhielt Pepe
Danquart u. a. den Oscar® für den Besten Kurzfilm und
festigte mit seinem, ebenfalls hoch prämierten Film »NachSaison«
(1994-97, 1997 Deutscher Filmpreisfür den Besten Film. Friedensfilmpreis
der Berlinale. Grand Prize des San Francisco Filmfestival u.v.m.)
seinen Ruf als auch international bedeutender Regisseur. Für
»Heimspiel« (1999, über die Berliner Eishockeymannschaft
Eisbären), dem Beginn seiner Kino Trilogie der Sport-Dokumentarfilme,
erhielt er, wieder neben zahlreichen anderen Preisen, 2000 den
Deutschen Filmpreis für die Beste Regie. Der zweite Film
der Trilogie war »Höllentour« (2004, über
die Tour de France), der Dritte »Am Limit« (ab 2005,
ein Film über Brüder und Grenzgänger am Beispiel
der Extrem-Kletterer Thomas und Alexander Huberl kommt 2007 in
die deutschen Kinos. Seit den 90er Jahren dreht Pepe Danquart
auch fiktionale Filme, wie »Daedalus« (1991), »Mörderinnen«
(2001). »Semana Santa« (2002) und »Basta, Rotwein
oder Totsein« (2004). Pepe Danquart inszeniert seit 1995
Musikvideos und seit 2005 Werbung. Im August 2006 hatte seine
erste Bühnenarbeit, »Human Voices - Die Nacht der Stimmen«
im Berliner Tipi Premiere.
Mitglied der Academy of Motion Art and
Science, der Europäischen Filmakademie und Gründungsmitglied
der Deutschen Filmakademie. Ausführliche Vita und mehr lnformation
auch unter www.danquart.de
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